Studierende und Arbeiter fordern die Freilassung des ukrainischen Trotzkisten Bogdan Syrotjuk
Die Kampagne für die Freilassung des 26-jährigen ukrainischen Trotzkisten Bogdan Syrotjuk trifft in Deutschland auf immer größere Resonanz.

Am Donnerstag, den 25. April 2024, wurde Bogdan Syrotjuk, ein sozialistischer Gegner des rechtsextremen Selenskyj-Regimes und des von der Nato geschürten Krieges zwischen der Ukraine und Russland, vom ukrainischen Sicherheitsdienst SBU in seiner Heimatstadt Perwomajsk im Süden der Ukraine verhaftet.
Der 25-jährige Bogdan, der unter Gesundheitsproblemen leidet, wird in einem Gefängnis in Nikolajew unter grausamen Bedingungen festgehalten. Ihm wird fälschlicherweise vorgeworfen, die territoriale Integrität der Ukraine untergraben und den Interessen Russlands gedient zu haben. In Wirklichkeit ist Bogdan ein unnachgiebiger Gegner des kapitalistischen Putin-Regimes und dessen Invasion in der Ukraine. Er kämpft für die Einheit der Arbeiterklasse in der Ukraine, in Russland und in der gesamten ehemaligen Sowjetunion.
Sollte Bogdan in einem Schauprozess dieser Anschuldigungen für schuldig befunden werden, droht ihm eine Gefängnisstrafe von 15 Jahren bis lebenslänglich, was einem Todesurteil gleichkommt.
Das Selenskyj-Regime geht brutal gegen linke Bewegungen vor, deren Opposition gegen den Krieg in der ukrainischen Arbeiterklasse auf wachsende Resonanz stößt. Bogdans Verhaftung ist das jüngste Beispiel dafür.
Das Internationale Komitee der Vierten Internationale und die World Socialist Web Site rufen zu einer weltweiten Kampagne für die sofortige Freilassung von Bogdan Syrotjuk auf. Der Kampf für Bogdans Freiheit ist ein wesentlicher Bestandteil des Kampfs gegen Imperialismus, Völkermord und Faschismus.
Am 13. Juni wurde der folgende Offene Brief der Sozialistischen Gleichheitspartei (SGP) und der internationalen Redaktion der World Socialist Web Site an den Botschafter der Ukraine in Berlin, Oleksii Makeiev, übergeben.
Mit der Anklage Syrotjuks wegen Hochverrats sollen die ukrainischen Arbeiter und Jugendlichen eingeschüchtert werden, die sich zunehmend das vom Imperialismus unterstützte Selenskij-Regime wenden und den eskalierenden Krieg gegen Russland ablehnen.
Am Donnerstag, den 25. April, wurde Bogdan Syrotjuk, ein sozialistischer Gegner des rechtsextremen Selenskyj-Regimes und des von der Nato geschürten Krieges zwischen der Ukraine und Russland, vom ukrainischen Sicherheitsdienst SBU in seiner Heimatstadt Perwomaisk im Süden der Ukraine verhaftet.
Diese Rede hielt Bogdan Syrotjuk im Namen der Jungen Garde der Bolschewiki-Leninisten auf der internationalen Online-Maikundgebung am 2. Mai 2022, wenige Wochen nach dem Einmarsch des Putin-Regimes in die Ukraine und dem Beginn des Krieges der USA und der NATO mit Russland.
Dieser Artikel von Bogdan Syrotjuk, der unter dem Pseudonym Stepan Geller veröffentlicht wurde, basiert auf Originalinterviews und liefert einen einzigartigen und erschreckenden Bericht über die Verbrechen der ukrainischen Faschisten von Stepan Bandera gegen die arbeitende Bevölkerung und die Jugend der Ukraine.
Diese beiden Reden wurden von Bogdan Syrotjuk und Andrej Rizkij, den Führern der Jungen Garde der bolschewistischen Leninisten in der Ukraine und Russland, auf der Internationalen Online-Kundgebung zum 1. Mai 2023 gehalten.
Diesen Artikel, der die politischen Lehren aus dem rechtsextremen Putsch in Kiew von 2014 zieht, erhielt die WSWS von einem im Ausland lebenden ukrainischen Sozialisten.
Die Kampagne für die Freilassung des 26-jährigen ukrainischen Trotzkisten Bogdan Syrotjuk trifft in Deutschland auf immer größere Resonanz.
Im Verfahren gegen den 26-jährigen ukrainischen Trotzkisten Bogdan Syrotjuk liegt ein drittes linguistisches Gutachten vor, das die Anklage der Staatsanwaltschaft wegen „Hochverrats unter Kriegsrecht“ untergräbt.
Obwohl die Beweisführung der Anklage gegen Bogdan Syrotjuk in sich zusammengefallen ist, verweigert der ukrainische Staat ihm vorsätzlich dringend notwendige ärztliche Behandlung.
Die Berichterstattung in den Medien und die extremen Haftstrafen machen deutlich, dass der russische Staat diesen Fall vor allem nutzen will, um linke Opposition gegen das Putin-Regime einzuschüchtern.