Autoindustrie

Online-Diskussion zu VW

Mittwoch • 15. Juli • 18 Uhr

Wir fordern Streik und Kampfmaßnahmen an allen Standorten!
Durchbrecht die Kontolle des IG Metall-Apparats!
Verteidigt jeden Arbeitsplatz!

Der Vorstand des VW-Konzerns unter Oliver Blume ist fest entschlossen, 100.000 Arbeitsplätze abzubauen – doppelt so viele, wie bisher geplant –, vier VW-Werke mit insgesamt 40.000 Beschäftigten stillzulegen und den Konzern in seiner bisherigen Form zu zerschlagen.

Das Aktionskomitee Volkswagen zieht daraus eine klare Schlussfolgerung: Der Kampf gegen Stellenabbau, Werkschließungen und Lohnsenkungen kann nicht denjenigen überlassen werden, die diese Maßnahmen mit ausgehandelt haben. Die Beschäftigten müssen ihre eigenen, demokratisch kontrollierten Kampforganisationen aufbauen – Aktionskomitees, unabhängig von IG Metall und Betriebsrat, die sich mit Kollegen in allen VW-Werken, in der gesamten Autoindustrie und weltweit zusammenschließen.

Die Alternative zum kapitalistischen Profit- und Kriegssystem besteht darin, dass die Arbeiterklasse die Kontrolle über die Produktion übernimmt und die Industrie als Teil einer demokratisch geplanten, sozialistischen Wirtschaft organisiert, die nicht den Profiten einer kleinen Minderheit, sondern den Bedürfnissen der großen Mehrheit dient.

Um den Teilnehmern ein hohes Maß an Schutz und Anonymität zu bieten, verwenden wir als Plattform für die Diskussion die Open Source-Software Big Blue Button (BBB). Anders als bei Jitsi, Zoom oder ähnlichen Plattformen sehen die Teilnehmer hier nicht die Namen der anderen. Bei BBB musst Du Dich zunächst registrieren, wenn Du bisher noch an keiner unserer Online-Diskussionen teilgenommen hast. Ansonsten kannst Du Dich direkt mit deinem Login anmelden. Technische Hinweise zur Registrierung und Teilnahme findest Du in unserer Anleitung zu BBB.

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Baut Aktionskomitees auf!

Die Autoindustrie wird weltweit nach den Maßstäben der Profitmaximierung und der Kriegsentwicklung grundlegend umstrukturiert. Ziel ist es nicht, bessere und mehr Autos zu bauen, sondern die Arbeiter stärker auszubeuten, um die Gewinnmarge pro Fahrzeug zu erhöhen. Dazu dienen die Lohnkürzungen, die Stellenstreichungen und die Werksschließungen.

Die Auto- und Zulieferkonzerne stützen sich dabei auf die enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ihren Betriebsräten. Diese arbeiten die Rationalisierungsprogramme aus und setzen sie in den Betrieben um.

Arbeiter können ihre Arbeitsplätze, Löhne und Lebensbedingungen nur verteidigen, indem sie mit den Gewerkschaften brechen, ihre nationalistische Standortpolitik zurückweisen, unabhängige Aktionskomitees aufbauen, sich international zusammenschließen und für ein sozialistisches Programm kämpfen.

Dafür steht das Internationale Komitee der Vierten Internationale und ihre deutsche Sektion, die Sozialistische Gleichheitspartei (SGP).

Mach mit beim Aufbau von Aktionskomitees!

Weltweit nehmen Streiks und Proteste zu, in die Millionen von Arbeitern einbezogen werden. Die Regierungen geben Hunderte von Milliarden Euro für Kriege und Aufrüstung aus, rüsten das ukrainische Regime bis an die Zähne auf und setzen einen Dritten Weltkrieg in Gang. Dessen Kosten soll der Arbeiterklasse aufgebürdet werden, durch Arbeitsplatzabbau, Lohnraub, Rentenkürzungen und steigende Arbeitshetze.

Wir Arbeiterinnen und Arbeiter sind gezwungen, uns neu und völlig unabhängig zu organisieren. Unser Ziel ist es, die Initiativen für den Aufbau von Aktionskomitees in den privaten und öffentlichen Unternehmen und Verwaltungen auszuweiten. Die kommenden Streiks und Proteste müssen miteinander verbunden, weitere vorbereitet werden.

Das können wir nur durchsetzen, wenn wir uns über einzelne Unternehmens- und Ländergrenzen hinweg vereinen und zwar unabhängig von den Gewerkschaften, die überall aufs Engste mit den Konzernen und den Regierungen zusammenarbeiten.

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