Die Autoindustrie wird weltweit nach den Maßstäben der Profitmaximierung und der Kriegsentwicklung grundlegend umstrukturiert. Ziel ist es nicht, bessere und mehr Autos zu bauen, sondern die Arbeiter stärker auszubeuten, um die Gewinnmarge pro Fahrzeug zu erhöhen. Dazu dienen die Lohnkürzungen, die Stellenstreichungen und die Werksschließungen.
Die Auto- und Zulieferkonzerne stützen sich dabei auf die enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und ihren Betriebsräten. Diese arbeiten die Rationalisierungsprogramme aus und setzen sie in den Betrieben um.
Arbeiter können ihre Arbeitsplätze, Löhne und Lebensbedingungen nur verteidigen, indem sie mit den Gewerkschaften brechen, ihre nationalistische Standortpolitik zurückweisen, unabhängige Aktionskomitees aufbauen, sich international zusammenschließen und für ein sozialistisches Programm kämpfen.
Dafür steht das Internationale Komitee der Vierten Internationale und ihre deutsche Sektion, die Sozialistische Gleichheitspartei (SGP).